SEO Ratgeber fĂŒr Unternehmenswebseiten

Beim Aufbau deiner Unternehmenswebsite hast du sicherlich viel Wert darauf gelegt, dass deine Zielgruppe die Inhalte einfach auffindbar und ansprechend findet. Eine wichtige „Zielgruppe“, die dabei oft ĂŒbersehen wird, ist die Suchmaschine – dein Partner, um Nutzern das Auffinden deiner Inhalte zu erleichtern. SEO leicht gemacht.

SEO, oder Suchmaschinenoptimierung, zielt darauf ab, Suchmaschinen wie Google zu unterstĂŒtzen, deine Inhalte besser zu verstehen und diese den Nutzern effektiv zu prĂ€sentieren.

SEO-Experte analysiert Website-Performance und optimiert Meta-Tags fĂŒr bessere Google-Rankings.

Die Basis fĂŒr eine erfolgreiche Indexierung durch Google findest du in den Grundlagen der Google Suche. Obwohl es keine Garantie gibt, dass jede Website im Google-Index landet, erhöhen Seiten, die diesen Grundlagen folgen, ihre Chancen, in den Suchergebnissen aufzutauchen. Mit gezielten SEO Maßnahmen kannst du die Sichtbarkeit deiner Website in der Google-Suche signifikant steigern. Dieser Leitfaden zeigt dir bewĂ€hrte Methoden, mit denen du deine Online-PrĂ€senz optimieren kannst.

Es gibt leider keine Zauberformel, die deine Website automatisch an die Spitze der Google-Suchergebnisse befördert. Zudem sind nicht alle Tipps fĂŒr jedes Unternehmen relevant. Doch indem du dich an bewĂ€hrte SEO Praktiken hĂ€ltst, erleichterst du es Suchmaschinen, deine Inhalte zu erfassen, zu indexieren und zu interpretieren. Dieser Ansatz richtet sich speziell an Unternehmen, die sich der Bedeutung von SEO bewusst sind und eine klare, verstĂ€ndliche und direkte Anleitung suchen.

Wichtige SEO Massnahmen:

  1. VerstĂ€ndliche Inhalte Erstellen: Deine Inhalte sollten klar und zielgerichtet sein. Verwende Sprache, die sowohl fĂŒr Nutzer als auch fĂŒr Suchmaschinen leicht verstĂ€ndlich ist.
  2. SchlĂŒsselwörter Integrieren: Finde heraus, welche Begriffe deine Zielgruppe verwendet, um nach deinen Produkten oder Dienstleistungen zu suchen, und baue diese SchlĂŒsselwörter sinnvoll in deine Texte ein.
  3. Website-Struktur Optimieren: Eine logische und ĂŒbersichtliche Struktur deiner Website hilft Suchmaschinen, sich zurechtzufinden und deine Inhalte richtig einzuordnen.
  4. Mobile Optimierung: Stelle sicher, dass deine Website auf mobilen GerĂ€ten einwandfrei funktioniert, da immer mehr Nutzer ĂŒber Smartphone oder Tablet auf das Internet zugreifen.
  5. Ladezeiten Verbessern: Schnelle Ladezeiten verbessern nicht nur die Nutzererfahrung, sondern werden auch von Suchmaschinen positiv bewertet.
  6. Interne Verlinkung: Verwende interne Links, um die Navigation innerhalb deiner Website zu erleichtern und die Relevanz einzelner Seiten zu stÀrken.
  7. Hochwertige Backlinks Aufbauen: Verweise von anderen seriösen Websites auf deine Seite können das Ranking positiv beeinflussen.
  8. RegelmĂ€ĂŸige Inhaltsaktualisierungen: Frische und aktuelle Inhalte signalisieren den Suchmaschinen, dass deine Website lebendig und relevant ist.

Indem du diese SEO Grundlagen berĂŒcksichtigst und kontinuierlich an der Optimierung deiner Website arbeitest, verbesserst du nachhaltig ihre Sichtbarkeit und Auffindbarkeit in Suchmaschinen. Erinnere dich, SEO ist ein Marathon, kein Sprint. Geduld und BestĂ€ndigkeit sind SchlĂŒssel zum Erfolg.

So arbeitet die Google-Suche

Google nutzt komplett automatisierte Programme, bekannt als Crawler, die das Internet stÀndig durchforsten, um Webseiten zu entdecken und sie in seinen Index aufzunehmen. In den meisten FÀllen musst du nicht mehr tun, als deine Seite online zu stellen.

Fast alle Webseiten, die in den Suchergebnissen erscheinen, werden durch diesen automatischen Prozess gefunden und hinzugefĂŒgt. Wenn du tiefer eintauchen möchtest, gibt es ausfĂŒhrliche Informationen darĂŒber, wie Google Seiten findet, durchsucht und fĂŒr die Suchergebnisse aufbereitet.

Dauer bis zur Sichtbarkeit von SEO Änderungen in Google Suchergebnissen

Die Zeit, die Google benötigt, um Änderungen an deiner Website zu erkennen und in den Suchergebnissen widerzuspiegeln, kann stark variieren. Manche Anpassungen zeigen bereits nach einigen Stunden Wirkung, wĂ€hrend andere erst nach mehreren Monaten sichtbare Ergebnisse liefern. Im Allgemeinen ist es ratsam, ein paar Wochen zu warten, um zu bewerten, ob deine Optimierungen einen positiven Effekt auf die Suchplatzierungen hatten.

Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht jede Modifikation an deiner Webseite eine merkliche VerĂ€nderung in den Suchergebnissen bewirken wird. Solltest du mit den erzielten Ergebnissen unzufrieden sein und es deine Strategie erlauben, kannst du den Prozess mit neuen Anpassungen wiederholen, um deren EffektivitĂ€t zu prĂŒfen.

Wie Google deine Inhalte entdeckt

Bevor du aktiv wirst, checke zuerst, ob Google deine Inhalte schon kennt. Vielleicht ist bereits alles erledigt. Nutze den „site:“-Suchbefehl auf Google, um deine Website zu suchen. Tauchen dabei Links zu deiner Seite auf, bist du bereits im Index, so wie eine Suche nach „site:wikipedia.org“ Ergebnisse zeigt. Falls deine Website nicht auftaucht, ĂŒberprĂŒfe die technischen Voraussetzungen, um sicherzustellen, dass keine technischen HĂŒrden die Sichtbarkeit in der Google-Suche blockieren. Anschließend kommst du hierher zurĂŒck.

Google stĂ¶ĂŸt in der Regel ĂŒber Links von bereits durchsuchten Seiten auf neue Inhalte. Oft sind es Links von anderen Websites, die auf deine verweisen. Normalerweise passiert das mit der Zeit von selbst. Du kannst auch selbst Hand anlegen und deine Seite promoten, um andere dazu zu bringen, auf deine Inhalte zu verlinken.

FĂŒr die, die technisch ein wenig versierter sind, bietet sich die Möglichkeit, eine Sitemap zu ĂŒbermitteln. Das ist eine Datei, die Google alle wichtigen URLs deiner Website verrĂ€t. Viele Content-Management-Systeme machen das automatisch fĂŒr dich. Es ist aber kein Muss. Starte damit, deine Website bekannt zu machen.

Sicherstellen, dass Google deine Website korrekt sieht

Es ist entscheidend, dass Google deine Webseite so wahrnimmt, wie es ein normaler Besucher tĂ€te. DafĂŒr muss Google auf alle Ressourcen zugreifen können, die auch ein Browser lĂ€dt, einschließlich CSS und JavaScript. Falls wichtige Elemente deiner Seite fĂŒr Google nicht sichtbar sind, könnte die Suchmaschine deine Inhalte falsch interpretieren. Das kann dazu fĂŒhren, dass deine Seite schlecht oder gar nicht in den Suchergebnissen fĂŒr die Keywords rankt, auf die du abzielst.

Falls deine Webseite je nach dem Standort des Besuchers unterschiedliche Inhalte anzeigt, ist es wichtig zu ĂŒberprĂŒfen, ob die von Google (meist aus den USA) erfassten Informationen deinen Erwartungen entsprechen.

Um zu kontrollieren, wie Google deine Seite sieht, kannst du das URL-PrĂŒftool in der Google Search Console nutzen.

So verhinderst du, dass deine Seite bei Google erscheint

Es kann GrĂŒnde geben, warum du nicht möchtest, dass Teile deiner Website oder sogar die ganze Seite in den Google-Suchergebnissen auftauchen. Vielleicht gibt es Inhalte, wie BeitrĂ€ge ĂŒber einen unliebsamen Haarschnitt, die du lieber privat halten möchtest. Google bietet verschiedene Methoden an, um das Crawlen und Indexieren deiner URLs zu unterbinden. Wenn du bestimmte Inhalte, ganze Verzeichnisse oder deine gesamte Website aus den Google-Suchergebnissen ausschließen willst, bietet unser Leitfaden nĂŒtzliche Hinweise, wie du dies erreichen kannst.

Visuelle Darstellung von SEO-Strategien mit Fokus auf Keyword-Optimierung und Content-QualitÀt.

Website Struktur verbessern

Eine klare und logische Struktur deiner Website zu haben, ist sowohl fĂŒr Suchmaschinen als auch fĂŒr Besucher vorteilhaft. Es erleichtert das VerstĂ€ndnis, wie einzelne Seiten in den Gesamtkontext deiner Website passen. Allerdings bedeutet das nicht, dass du sofort alles umwerfen und mit einer umfassenden Neuorganisation beginnen solltest.

Obwohl diese Tipps langfristig besonders fĂŒr grĂ¶ĂŸere Websites nĂŒtzlich sein können, verstehen Suchmaschinen deine Inhalte bereits in ihrer aktuellen Form – unabhĂ€ngig vom Aufbau deiner Website.

Nutzerfreundliche URLs gestalten

URLs können in den Suchergebnissen als Teil des Navigationspfades erscheinen und Besuchern helfen zu erkennen, ob ein Link fĂŒr sie relevant ist. Dabei spielen die Domain und der Pfad eine Rolle.

Google lernt automatisch die Struktur deiner Website anhand der Wörter in der URL. FĂŒr diejenigen, die gerne mit Technik experimentieren, besteht auch die Möglichkeit, dies durch strukturierte Daten gezielt zu beeinflussen. Es ist sinnvoll, URLs so zu gestalten, dass sie nĂŒtzliche Informationen fĂŒr den Nutzer enthalten. Zum Beispiel:

https://www.example.com/pets/cats.html

Im Gegensatz dazu sind URLs, die lediglich aus Zahlen und Buchstaben bestehen, fĂŒr Besucher oft nicht aussagekrĂ€ftig. Ein Beispiel fĂŒr eine weniger hilfreiche URL wĂ€re: https://www.example.com/2/6772756D707920636174

Inhalte nach Themen in Ordnern ordnen

Das Gruppieren von Seiten in Verzeichnissen nach ihrem Thema hilft Google, die Struktur und das Aktualisierungstempo deiner Website besser zu verstehen, besonders wenn sie tausende URLs umfasst. Indem du Àhnliche Inhalte in denselben Ordnern zusammenfasst, gibst du Google wertvolle Hinweise darauf, wie oft die Inhalte in diesen Bereichen aktualisiert werden.

Nehmen wir zum Beispiel diese URLs:

https://www.example.com/policies/return-policy.html

https://www.example.com/promotions/new-promos.html

WĂ€hrend sich die Inhalte im Verzeichnis „policies“ selten Ă€ndern, werden die Informationen im Verzeichnis „promotions“ vermutlich hĂ€ufiger aktualisiert. Google nutzt diese Einsichten, um zu entscheiden, wie oft es die Inhalte in den verschiedenen Verzeichnissen durchsucht. FĂŒr umfangreichere Websites, wie es bei E-Commerce-Seiten der Fall ist, ist eine klare und thematisch gegliederte URL-Struktur besonders wichtig, um eine suchmaschinenfreundliche Website zu gestalten.

Doppelte Inhalte minimieren

Wenn dieselben Inhalte auf deiner Website unter verschiedenen URLs zu finden sind, spricht man von doppeltem Inhalt, auch bekannt als Duplicate Content. Suchmaschinen entscheiden sich fĂŒr eine Haupt-URL – die kanonische URL –, die den Nutzern angezeigt wird, um diesen Inhalt zu reprĂ€sentieren.

Obwohl Duplicate Content keine Verletzung der Spamrichtlinien darstellt, kann er die Benutzererfahrung negativ beeinflussen. Zudem könnten Suchmaschinen wertvolle Ressourcen darauf verwenden, mehrere identische URLs zu crawlen, die vielleicht gar nicht relevant fĂŒr dich sind. Wenn du gerne experimentierst, könntest du versuchen, eine bevorzugte, kanonische Version deiner Seiten festzulegen. Wenn du dies nicht selbst machst, ĂŒbernimmt Google normalerweise diese Aufgabe fĂŒr dich.

Es ist wichtig, darauf zu achten, dass jeder Inhalt auf deiner Webseite nur ĂŒber eine URL erreichbar ist. Wenn Besucher auf zwei unterschiedliche Seiten mit den gleichen Promotions stoßen, kann das verwirrend sein. Sie fragen sich eventuell, welche Seite die aktuellere oder die richtige ist.

Falls du mehrere Seiten mit identischen Informationen betreibst, leite die weniger wichtigen URLs auf diejenige um, die den Inhalt am besten darstellt. Sollte eine Umleitung nicht umsetzbar sein, kannst du das „link rel=’canonical’“-Element nutzen, um die bevorzugte URL zu kennzeichnen. Aber keine Sorge – in vielen FĂ€llen erkennen und handhaben Suchmaschinen solche Situationen automatisch.

Mach deine Website attraktiv und wertvoll

Die Erstellung von ansprechenden und nĂŒtzlichen Inhalten hat oft einen grĂ¶ĂŸeren Einfluss auf die Sichtbarkeit deiner Website in Suchergebnissen als andere Maßnahmen. Was genau „ansprechend und nĂŒtzlich“ bedeutet, kann zwar variieren, doch solche Inhalte weisen typischerweise folgende Eigenschaften auf:

  • Leichte Lesbarkeit und Struktur: Deine Texte sollten klar, verstĂ€ndlich und frei von Rechtschreib- sowie Grammatikfehlern sein. Gliedere lĂ€ngere Texte in ĂŒbersichtliche Abschnitte und benutze Überschriften, die den Besuchern die Orientierung erleichtern.
  • Einzigartigkeit: Beim Verfassen neuer Inhalte solltest du darauf achten, nicht einfach von anderen zu kopieren. Generiere eigene Ideen und Perspektiven basierend auf deinem Wissen und deinen Erfahrungen. Vermeide es, vorhandene Inhalte nur umzuschreiben.
  • AktualitĂ€t: ÜberprĂŒfe regelmĂ€ĂŸig deine bisher veröffentlichten Inhalte und aktualisiere sie, wenn nötig. Inhalte, die nicht mehr aktuell sind, können gegebenenfalls entfernt werden.
  • Hilfreich und vertrauenswĂŒrdig: Deine Inhalte sollten nicht nur nĂŒtzlich, sondern auch verlĂ€sslich sein. Die Nennung von Experten oder erfahrenen Personen als Quellen unterstreicht die GlaubwĂŒrdigkeit deines Artikels.

Indem du diese Richtlinien befolgst, machst du deine Website nicht nur fĂŒr Besucher interessanter, sondern verbesserst auch ihre Position in den Suchergebnissen.

Deine Webseite auf Seite 1

Antizipiere die Suchanfragen deiner Zielgruppe

Überlege, welche Suchbegriffe Personen eingeben könnten, um deine Inhalte zu finden. Experten auf einem Gebiet tendieren dazu, andere Keywords zu nutzen als Neulinge. Einige könnten beispielsweise nach „Wurstplatten“ suchen, wĂ€hrend andere „KĂ€seplatte“ eingeben. Wenn du diese Varianz im Suchverhalten erkennst und in deinen Texten berĂŒcksichtigst, kann das die Sichtbarkeit deiner Webseite in den Suchergebnissen verbessern.

Du musst jedoch nicht besorgt sein, wenn du nicht jede mögliche Suchanfrage im Voraus bedenkst. Googles Spracherkennungstechnologien sind fortschrittlich und verstehen die ZusammenhÀnge deiner Inhalte mit verschiedenen Suchbegriffen, selbst wenn du nicht alle spezifischen Keywords verwendest.

Vermeide störende Werbung

Werbung gehört zum Web dazu und soll von den Nutzern wahrgenommen werden. Sie sollte jedoch nicht so aufdringlich sein, dass sie die Leser von deinen Inhalten ablenkt. Dazu zĂ€hlen ĂŒbermĂ€ĂŸige Werbeanzeigen oder Zwischenseiten (Interstitials), die vor oder nach dem eigentlichen Inhalt erscheinen und die Nutzererfahrung beeintrĂ€chtigen.

Verweise auf relevante Quellen setzen

Das Setzen von Links ist eine ausgezeichnete Methode, um deine Leser und Suchmaschinen auf weitere Bereiche deiner eigenen Website oder auf wichtige externe Seiten zu leiten. Die meisten neuen Seiten, die Google tĂ€glich entdeckt, werden durch Links gefunden. Daher spielen Links eine zentrale Rolle dabei, deine Inhalte fĂŒr Google auffindbar zu machen und sie möglicherweise in den Suchergebnissen höher zu platzieren. Links bieten zudem einen Mehrwert, indem sie deine Leser (und Google) auf zusĂ€tzliche Ressourcen verweisen, die das Thema deiner Inhalte ergĂ€nzen.

Erstelle aussagekrÀftige Linktexte

Der sichtbare Text eines Links, auch Ankertext genannt, gibt Nutzern und Google Aufschluss ĂŒber den Inhalt der verlinkten Seite. Ein gut gewĂ€hlter Ankertext erleichtert es den Nutzern und Suchmaschinen, den Inhalt der Zielseite bereits vor dem Anklicken zu verstehen.

Setze Links gezielt ein

Links können den Nutzern und Suchmaschinen zusĂ€tzlichen Kontext bieten und dein Fachwissen unter Beweis stellen. Wenn du jedoch auf externe Seiten verlinkst, ĂŒber die du keine Kontrolle hast, stelle sicher, dass diese Quellen vertrauenswĂŒrdig sind. Solltest du Bedenken bezĂŒglich der VertrauenswĂŒrdigkeit einer Quelle haben, aber dennoch verlinken wollen, kannst du den Link mit einer „nofollow“-Markierung versehen. So vermeidest du, dass Suchmaschinen eine direkte Verbindung zwischen deiner und der verlinkten Seite herstellen, was potenziell negativen Einfluss auf dein Suchmaschinenranking haben könnte.

Bei von Nutzern generierten Inhalten wie ForenbeitrĂ€gen oder Kommentaren ist es ratsam, Links automatisch mit einer „nofollow“-Markierung oder einer Ă€hnlichen Anweisung zu versehen. So schĂŒtzt du deine Seite vor einer ungewollten Verbindung zu möglicherweise problematischen externen Inhalten und hĂ€ltst gleichzeitig Spammer fern.

Gestalte, wie deine Website in Google-Suchergebnissen erscheint

Auf einer Google-Suchergebnisseite gibt es zahlreiche Elemente, die du beeinflussen kannst, um Besuchern zu zeigen, warum sie gerade deine Seite anklicken sollten. In diesem Abschnitt fokussieren wir uns auf den Titellink und das Snippet, da sie visuell im Vordergrund stehen und oft ĂŒber den ersten Eindruck entscheiden.

Titellinks optimieren Beispiel: „Badesalz einfach selbst machen“

Der Titellink ist die Überschrift deines Suchergebnisses und spielt eine große Rolle dabei, die Aufmerksamkeit der Nutzer zu gewinnen. Google generiert diesen Link aus verschiedenen Quellen wie dem Inhalt deines <title>-Tags (auch bekannt als Seitentitel) und weiteren Überschriften auf deiner Seite. Der Seitentitel wird zudem als Name im Browser-Tab und in Lesezeichen verwendet.

Wenn du ein Content-Management-System (CMS) benutzt, konzentriere dich hauptsÀchlich darauf, aussagekrÀftige Titel zu erstellen. Die meisten CMS wandeln deine Titel automatisch in das <title>-Element im HTML um.

Du kannst die Darstellung deiner Titellinks in Google beeinflussen, indem du prÀzise und eindeutige Titel formulierst, die den Seiteninhalt treffend beschreiben. Ein guter Titel kann den Namen deiner Webseite oder deines Unternehmens, wichtige Details wie den Standort und eventuell spezifische Angebote der Seite enthalten. In unserer Anleitung zu Titellinks findest du weitere Tipps, wie du effektive Titel gestaltest und so die Darstellung deiner Website in den Suchergebnissen verbesserst.

Snippets effektiv gestalten

Direkt unter dem Titellink jedes Suchergebnisses findest du eine kurze Beschreibung der Zielseite – das sogenannte Snippet. Dieses entscheidet oft darĂŒber, ob jemand auf dein Ergebnis klickt oder nicht.

Beispiel: „Entdecke in weniger als 5 Minuten alle Eier-Zubereitungsarten – von Spiegeleiern bis zu pochierten Eiern.“

Da das Snippet aus dem Text deiner Seite generiert wird, kannst du beeinflussen, welche Inhalte fĂŒr das Snippet verwendet werden. Oft zieht Google Informationen aus dem Meta-Description-Tag der Seite heran. Eine effektive Meta-Beschreibung ist knapp, einzigartig fĂŒr die Seite und fasst die wichtigsten Inhalte in ein oder zwei SĂ€tzen zusammen. Schau dir unsere Anleitungen fĂŒr starke Meta-Beschreibungen an, um deine Snippets zu optimieren.

Bilder auf deiner Website optimieren

Bilder sind oft der erste Kontakt, den Nutzer mit deiner Website haben. Besonders bei einem Rezept-Blog könnten Nutzer durch die Suche nach „Rezepte mit Obstkuchen“ auf deine Seite gelangen, indem sie Bilder von Obstkuchen durchstöbern.

Stelle sicher, dass die Bilder auf deiner Website sowohl fĂŒr Nutzer als auch fĂŒr Suchmaschinen auffindbar und verstĂ€ndlich sind.

Hochwertige Bilder passend platzieren

Nutze hochauflösende Bilder und biete genĂŒgend Kontext, damit Nutzer entscheiden können, ob das Bild ihren Suchintentionen entspricht. Die Platzierung der Bilder sollte in unmittelbarer NĂ€he zu relevantem Text erfolgen, um Suchmaschinen wie Google das VerstĂ€ndnis des Bildinhalts zu erleichtern.

Wenn du beispielsweise GarngeschÀfte in London bewertest, integriere Fotos des GeschÀfts passend zu Standortbeschreibungen, Beschreibungen und Bewertungen. Dies hilft Google und den Nutzern, das Bild im Kontext der Seite besser einzuordnen.

Bilder mit beschreibendem Alt-Text versehen

Alt-Text ist ein essentielles Element, das in kurzen Worten die Verbindung zwischen deinem Bild und dem dazugehörigen Inhalt erklĂ€rt. Dieser Text erleichtert es Suchmaschinen, den Inhalt und den Kontext deines Bildes zu erfassen. Es ist daher wichtig, prĂ€zise und aussagekrĂ€ftige Alt-Texte zu formulieren. Du kannst den Alt-Text mittels des alt-Attributs im img-Tag deines HTML-Codes einbinden. Viele Content-Management-Systeme (CMS) bieten zudem die Möglichkeit, beim Hochladen eines Bildes auf deine Website eine Beschreibung hinzuzufĂŒgen.

Videos fĂŒr die Suche optimieren

Ähnlich wie Bilder können auch Videos deine Sichtbarkeit in den Suchergebnissen verbessern, besonders wenn deine Seite Videoinhalte hervorhebt. Die Optimierung von Videos folgt Ă€hnlichen Prinzipien wie die von Bildern und Texten:

  • Erstelle qualitativ hochwertige Videos und platziere sie auf Seiten mit relevantem Text.
  • Nutze aussagekrĂ€ftige Titel und Beschreibungen fĂŒr deine Videos. Beachte dabei die Best Practices fĂŒr das Verfassen von Titeln.
  • FĂŒr Websites, die sich vorrangig auf Videos konzentrieren, gibt es spezielle Strategien zur Optimierung fĂŒr Suchmaschinen.

Deine Website promoten

Effektive Promotion deiner Inhalte hilft, sie schneller einem interessierten Publikum und Suchmaschinen zugĂ€nglich zu machen. Nutze dafĂŒr unterschiedliche KanĂ€le:

Einer der wirkungsvollsten Wege ist die Mund-zu-Mund-Propaganda: Zufriedene Besucher empfehlen deine Seite weiter. Dies benötigt jedoch Zeit und vorherige Investitionen in andere Marketingstrategien, wie Community-Building. Google for Creators bietet wertvolle Ressourcen, um eine Zielgruppe aufzubauen.

Offline-MarketingaktivitĂ€ten, wie das Anbringen deiner URL auf Visitenkarten oder Werbematerialien, können ebenfalls sehr effektiv sein. Mit EinverstĂ€ndnis kannst du regelmĂ€ĂŸige Newsletter versenden, um deine Zielgruppe ĂŒber neue Inhalte zu informieren.

Wie in vielen Bereichen, kann jedoch auch bei der Website-Promotion ein Zuviel kontraproduktiv sein: ÜbermĂ€ĂŸige Werbung kann sowohl Nutzer abschrecken als auch von Suchmaschinen negativ bewertet werden.

Auf was du dich nicht fokussieren solltest

Im Laufe der Zeit haben sich SEO-Praktiken und -MissverstĂ€ndnisse weiterentwickelt. Was einst als essenziell galt, mag heute durch die Fortschritte der Suchtechnologien ĂŒberholt sein.

Um dir zu helfen, dich auf das Wesentliche zu konzentrieren, listen wir hier einige verbreitete Themen auf, die weniger relevant geworden sind. Es ist wichtig, das zu tun, was fĂŒr dein Unternehmen am besten funktioniert, aber einige spezifische Aspekte möchten wir hervorheben:

Meta-Keywords: Google berĂŒcksichtigt das „keywords“-Meta-Tag nicht fĂŒr die Suche.

ÜbermĂ€ĂŸige Keywords: Das wiederholte Einsetzen derselben Wörter kann fĂŒr Nutzer lĂ€stig sein und verstĂ¶ĂŸt gegen Googles Richtlinien.

Keywords im Domainnamen oder URL-Pfad: WĂ€hle den Namen deiner Website basierend auf Marketingbest Practices aus. Keywords im Domainnamen haben kaum Einfluss auf das Ranking.

Top-Level-Domain (TLD): Die Wahl der TLD (.com, .guru usw.) ist meist irrelevant, außer du zielst auf ein spezifisches Land ab.

InhaltslĂ€nge: Es gibt keine festgelegte ideale LĂ€nge fĂŒr Inhalte. Wichtiger ist die QualitĂ€t und Relevanz des Textes.

Subdomains vs. Unterverzeichnisse: Entscheide basierend auf dem, was fĂŒr dein Unternehmen praktisch ist, ob du Subdomains oder Unterverzeichnisse nutzen möchtest.

PageRank: PageRank ist nur einer von vielen Faktoren, die Google beim Ranking berĂŒcksichtigt.

„Strafen“ fĂŒr doppelte Inhalte: Doppelte Inhalte fĂŒhren nicht automatisch zu einer Strafe, aber es ist ineffizient und sollte vermieden werden.

Anzahl und Reihenfolge von Überschriften: FĂŒr Google spielt die Anzahl oder Reihenfolge der Überschriften keine Rolle, obwohl sie aus ZugĂ€nglichkeitsgrĂŒnden wichtig sein können.

E-E-A-T als Ranking-Faktor: E-E-A-T (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) ist kein direkter Ranking-Faktor.

Indem du dich auf praxiserprobte und aktuelle SEO-Techniken konzentrierst, kannst du vermeiden, Zeit in ĂŒberholte oder unwirksame Strategien zu investieren.

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Maik Möhring
Ich bin langjĂ€hriger SEO Experte und gebe gerne Tipps fĂŒr die Sichtbarkeit deines Unternehmen.