Die vier besten SEO-Strategien für SERP 

SERP (Search Engine Result Page) ist gerade mega dynamisch. Täglich tauchen neue Features auf, und es gibt unterschiedliche Konfigurationen und Gerätevarianten. Das ist nicht wirklich was Neues, aber die Geschwindigkeit dieser Veränderungen kann für uns SEOs und Nutzer ziemlich herausfordernd sein.

Also, wie machst Du Deine Website fit für mögliche SERP-Veränderungen und nutzt die aktuellen Funktionen am besten? Wir von der SEO Agentur Maik Möhring zeigen Dir jetzt die vier Top-SEO-Strategien für SERP:

Optimiere Deine Inhalte für verschiedene Medien

Google gibt Vollgas, um die SERPs dynamischer und benutzerfreundlicher zu gestalten. Von „Featured Snippets“ und „Google for Jobs“ bis zu „Recipe Cards“ und „Knowledge Graphs“ – es ist ein Fest für die User, weil sie superschnell Infos bekommen, die selbst auf kleinsten Bildschirmen easy zu bedienen sind. Und dann sind da noch die Suchdienste wie Google Lens, Google Maps und Google Shopping, die für verschiedene Lebenslagen nützliche Infos liefern.

Für uns SEOs heißt das: Es wird immer kniffliger, bei einer Suchanfrage ganz vorne dabei zu sein. Selbst ohne Werbung und mit Featured Snippet sind die Top-Ergebnisse oft ein Mix aus Links, Videos und/oder Bildern von unterschiedlichen Domains.

Nimm mal die Suchanfrage nach den 50 Büchern, die man lesen sollte, bevor man stirbt. Google zeigt da ein riesiges Ergebnis-Akkordeon an. In jeder Dropdown-Liste findest Du dann ein Karussell mit Webpages und YouTube-Videos.

Du musst Deinen Nutzern ermöglichen, über unterschiedliche Medien mit Deinen Inhalten in Kontakt zu kommen. Wenn Du Dich nur auf einen Inhaltstyp beschränkst (zum Beispiel einen rein schriftlichen Blog ohne Bilder), könnte Dein Traffic durch SERP-Veränderungen leiden. Wähl also für Deine SERPs eine Mischung aus Text, Video- und/oder Bildinhalten. Damit sicherst Du, dass sie sowohl für die Art und Weise optimiert sind, wie Nutzer suchen, als auch für die Inhalte, die sie suchen.

Die von Dir kreierten Multimedia-Inhalte sollten durch eine stabile technische Infrastruktur unterstützt werden. Denk dabei an Dinge wie Image-Sitemaps, strukturierte Daten und gut formatierte On-Page-SEO. Nutze Schlüsselwörter geschickt.

Investiere in Wissens-Hubs

Check das mal: Im November 2020 und Januar 2021 hat Google mit Kontext-Links in den Featured Snippets experimentiert. Die haben auf andere Websites verlinkt. Und am 21. Mai gab’s dann einen „Bug“ in den Featured Snippets, wo Links zu weiteren Suchanfragen in Google drin waren.

Google hat noch nicht offiziell gesagt, dass sie diese Funktion einführen werden, aber sie haben ja schon öfter neue SERP-Features in Live-Ergebnissen getestet. Zum Beispiel haben sie 2018 mit Bildkarussellen in den Featured Snippets herumprobiert, bevor sie 2020 richtig losgelegt haben. Und Bing? Die nutzen solche Techniken schon total viel. Ihre SERPs sind voll von Kontext-Links, die Bilder, Texte und klickbare Links von Wikipedia mit einbeziehen. Das lässt stark vermuten, dass Google bald nachziehen könnte.

Es könnte also echt schlau sein, jetzt in Inhalte wie Wissens-Hubs zu investieren. Damit könntest Du zur Go-to-Quelle für User auf Deiner eigenen Website und im ganzen Web werden. Klar, wahrscheinlich geht ein großer Teil des Traffics für Kontext-Links an Referenzseiten wie Wikipedia. Aber nicht jeder Nischenbegriff oder jedes Thema hat eine Wikipedia-Seite. Wenn Du jetzt schon anfängst, Inhalte aufzubauen, könntest Du sowohl für die aktuellen Nutzer als auch für zukünftige Anforderungen von Google-Bots was Tolles bieten.

So ein Wissens-Hub kann technisch simpel oder komplex sein, sollte aber mit starker On-Page-SEO und einzigartigen Inhalten in natürlicher Sprache erstellt werden.

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Baue strukturierte Daten in Deine Website ein

Ganz vorne in den SERPs sind die klassischen blauen Links mittlerweile echt selten geworden. Heutzutage siehst Du da oft eine Mischung aus Links und Infos, die aus von Google gesteuerten Kanälen stammen, wie zum Beispiel:

  • Google für Jobs
  • Video-Snippets, besonders von Googles eigenem YouTube
  • Rich Results, aktiviert durch strukturierte Daten, wie Rezeptkarten oder Google Ads

Diese ganzen Features kommen durch Google-APIs, YouTube, Google Ads und eben auch durch strukturierte Daten zustande. Die Infos werden so mit einer viel stimmigeren User Experience geliefert, was vor allem im Mobile-First-Web mega wichtig ist.

Diese neuen Features tauchen jetzt statt der alten blauen Links auf und haben früher oft die Featured Snippets ersetzt. Zum Beispiel gab es 2017 einen krassen Rückgang der Featured Snippets, als die von Google verwalteten Knowledge Panels mehr wurden. Damals waren die bekanntesten Featured Snippets die für Rezepte. Google hat aber ziemlich schnell einen userfreundlicheren Weg gefunden, diese Inhalte über mobilfreundliche Rich Results zu zeigen.

Klar, 2017 klingt wie Steinzeit, aber guck mal: Dieses Jahr im Februar haben wir was Ähnliches gesehen, als die Anzahl der Featured Snippets kurzzeitig auf ein historisches Tief gesunken ist, weil die Rich Results für Videos in die Höhe geschossen sind. Und obwohl viele Featured Snippets zurückkamen, zeigt das, wie oft sich die SERPs verändern.

Das heißt, dass die Entwicklungen in den SERPs den Traffic für Seiten, die nur für eine Art von Suchergebnissen optimiert sind, unterbrechen können. Schütze Deinen Traffic, indem Du nicht nur auf On-Page-SEO setzt, sondern auch strategisch strukturierte Daten in Deine Seiten einbaust.

Vertiefe Deine Themen für das Passage Ranking

Google hat richtig Gas gegeben, als es um die Verarbeitung natürlicher Sprache in seinen Algorithmen ging. Besonders deutlich wurde das, als Google auf der Search On 2020 im Herbst und der MUM I/O im Frühjahr 2021 das Passage Ranking vorstellte.

Google meinte, Passage Ranking soll dabei helfen, Inhalte cleverer zu verstehen. Es zielt darauf ab, diese super spezifischen Passagen zu finden, die Nutzerfragen genau beantworten, auch wenn die Seite als Ganzes vielleicht nicht top formatiert ist.

Stell Dir vor, die SERP wäre eine Playlist mit Songs. Früher musste das ganze Lied der Hammer sein, um in die Playlist zu kommen. Durch das Passage Ranking kann der Song jetzt aufgenommen werden, auch wenn nur das Gitarrensolo richtig gut ist, der Rest aber nur okay.

Am 10. Februar 2021 wurde dieses Update aktiv, und Google sagt, es betrifft 7% der Suchanfragen. Da Passage-Ranking jetzt ein wichtiger Ranking-Faktor ist, werden wir wahrscheinlich mehr Vielfalt bei den Seiten sehen, die den Featured Snippet-Status erreichen. Neben Seiten, die sich streng an alle SEO-Best Practices halten, könnten auch Seiten, die Infos weniger ausgefeilt präsentieren, nach oben kommen.

Für SEOs, die gerne nach dem Schema „Wenn X, dann Y“ arbeiten, mag das verwirrend sein. Aber die Verschiebungen im Ranking direkt nach dem Passage-Ranking-Update deuten darauf hin, dass sich verbesserte Inhalte sowohl auf das Was als auch auf das Warum hinter den Nutzeranfragen fokussierten.

Ein Beispiel: Eine Seite, die traditionell für „Verschiedene Farben von Marienkäfern“ optimiert war, hatte im Januar das Featured Snippet. Diese Seite war voll auf die Suchanfrage optimiert, hatte viel SEO-Arbeit in Sachen Formatierung und deckte das Thema direkt ab. Der Haupttext war etwa 500 Wörter lang.

Nach dem Update des Passage-Rankings kam für dieselbe Anfrage eine Seite nach vorne, die zwar weniger SEO-optimiert war, aber einen besseren Kontext bot. Sie zeigte ein tieferes Verständnis, warum Marienkäfer unterschiedliche Farben haben, und sprang von Platz 5 auf Platz 1. Im Vergleich zum früheren Snippet hatte diese Seite:

  • Über 1000 Wörter Haupttext
  • Begrenzte Formatierung
  • Versuchte, das Warum zu beantworten

Andere Beispiele und große Unternehmen zeigten ähnliche Trends. Google scheint die Absicht der Nutzer besser erkennen zu wollen und antwortet auf Anfragen mit weniger wörtlichen Ergebnissen. Ihre Machine-Learning-Tools helfen Google jetzt, sowohl Themen als auch Keywords besser zu verstehen.

Für SEOs heißt das: Passage-Ranking ist eine gute Nachricht für lange Inhalte. Das könnte ein Ansporn sein, umfassendere und tiefgründigere Inhalte zu erstellen, die sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientieren, nicht nur am Suchvolumen.

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